Neben unseren größeren Projekten unterstützen wir auch einzelne Kinder, deren Lebensumstände besondere Hilfe erfordern. Oft entstehen diese Patenschaften aus persönlichen Begegnungen vor Ort – wenn wir Kinder kennenlernen, deren Geschichte uns besonders bewegt und bei denen gezielte Unterstützung einen großen Unterschied machen kann.
Zwei Kinder sind Lisa bei ihrem ersten Besuch besonders ans Herz gewachsen - dieser Beitrag erzählt die Geschichten von Joshua und Ashraf
Neben unseren größeren Projekten unterstützen wir auch einzelne Kinder, deren Lebensumstände besondere Hilfe erfordern. Oft entstehen diese Patenschaften aus persönlichen Begegnungen vor Ort – wenn wir Kinder kennenlernen, deren Geschichte uns besonders bewegt und bei denen gezielte Unterstützung einen großen Unterschied machen kann.
Zwei Kinder sind Lisa bei ihrem ersten Besuch besonders ans Herz gewachsen:
Im Jahr 2022 lernte unsere Vorsitzende Lisa Brück den kleinen Joshua während ihres Einsatzes im Babyheim kennen. Joshua war damals erst acht Monate alt – ein aufgeweckter Junge mit viel Potenzial.
Er hatte seine Mutter verloren und kam deshalb ins Heim. Zudem wurde er mit Klumpfüßen geboren und hatte keine Chance, jemals laufen zu lernen – so schien es zumindest.
Lisa setzte sich dafür ein, dass Joshua medizinisch behandelt wurde. Mit Erfolg: Nur wenige Monate später konnte Joshua seine ersten Schritte machen. Das erste Video, auf dem er angefangen hat, zu laufen ist rührend. Joshua kann inzwischen richtig laufen und hat sich gut entwickelt, so gut sogar, dass er im Dezember 2023 zurück zu seiner Familie konnte.
Seitdem begleitet unser Verein Joshuas Lebensweg. Wir haben Joshua im Juni und Oktober 2024 bei seiner Tante besucht und einige Lebensmittel für ihn mitgebracht. Jedes Mal, wenn Lisa in Tansania ist, besucht sie ihn und bringt gebrauchte Kleidung, Lebensmittel sowie Stifte und Malmaterial vorbei.
Heute lebt Joshua bei seiner Tante. Im Jahr 2025 konnte er in die Vorschule starten – die Kosten dafür hat unser Verein übernommen. Joshua ist ein aufgewecktes Kind, das trotz seines schweren Starts voller Lebensfreude steckt.
Für uns ist er ein besonderes Beispiel dafür, wie wichtig unsere Arbeit ist: Hinter jedem Kind steckt ein Schicksal – und jede Hilfe kann ein Leben verändern.
Ein weiterer Junge, Ashraf, war von Geburt an von seiner Mutter mit Alkohol gefüttert worden und wir wissen noch nicht, wie viel Schaden der Alkohol in seiner Entwicklung angerichtet hat. Er wurde nach der Schließung des Babyheims wieder bei seiner Familie untergebracht. Lisa versucht derzeit noch herausfinden, wo er nach der Schließung der Cradle inzwischen lebt und möchte ihn in diesem Jahr (2026) besuchen.
Unsere Hilfe ist dabei praktisch und individuell: Wir ermöglichen medizinische Behandlungen, übernehmen Schul- oder Vorschulgebühren oder unterstützen Familien mit Kleidung, Lebensmitteln und Lernmaterialien. Durch regelmäßige Besuche bleiben wir mit den Kindern und ihren Familien in Kontakt und begleiten ihre Entwicklung über mehrere Jahre hinweg.
Hinter jeder Unterstützung steht eine persönliche Geschichte – und die Überzeugung, dass schon kleine Hilfen neue Perspektiven eröffnen können.
Hundert Prozent der Spendengelder fließen direkt in die Projektarbeit vor Ort. Giving Chances to Tanzanian Children e.V. übernimmt die Gemeinkosten und Verwaltungsausgaben und stellt so sicher, dass Spender und Entwicklungspartner ihre Beiträge zu 100 % nutzen können.
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