Der Beginn von GCTC…

Mein Ziel war es etwas Gutes zu tun und freiwillig irgendwo anzupacken, daher habe ich gegoogelt, was ich tun könnte, und bin fast erschlagen worden. Eine Freundin hat mir von einer Bekannten berichtet, die an einem Projekt in Tansania beteiligt war und dies schien mir seriös.

Mein Ziel war es etwas Gutes zu tun und freiwillig irgendwo anzupacken, daher habe ich gegoogelt, was ich tun könnte, und bin fast erschlagen worden. Eine Freundin hat mir von einer Bekannten berichtet, die an einem Projekt in Tansania beteiligt war und dies schien mir seriös. Daraufhin habe ich meine Reise vorbereitet und geplant. Auf meiner ersten Reise nach Tansania verbrachte ich 8 Wochen im Cradle-of-Love-Baby-Home, in der Nähe der Stadt Arusha unweit des Flughafens Kilimandscharo. Diese zwei Monate werde ich nie vergessen, sie haben mich nachhaltig beeindruckt und geprägt. Sie haben mir aber vor allem auch gezeigt, dass meine Unterstützung nicht mit einem einmaligen Besuch enden darf. Ich habe die Kinder dort alle in mein Herz geschlossen.

Ich habe zusammen mit anderen Freiwilligen aus verschiedenen Ländern im Schichtsystem Babys im Alter von 0 bis 3 Jahren, deren Mütter beispielsweise eine Geburt nicht überlebt habe, die irgendwo am Straßenrand abgelegt wurden, oder die gerade noch gerettet werden konnten, ehe sie in einem Klo entsorgt werden sollten, betreut.

Die Kinder bekommen im Waisenhaus vor allem Liebe, Geborgenheit, Nahrung, medizinische Versorgung, Aufmerksamkeit und die notwendige Zuneigung, die sie verdienen. Die Kinder haben keine Überlebenschancen ohne Muttermilch oder teures Milchpulver. Selbst, wenn sie Milchpulver hätten, fehlt es den Familien an sauberen Wasser, um es zuzubereiten. Die Massai-Dörfer haben kein oder wenig Wasser und wenn sie Wasser haben, ist es nicht sauber. Die Cradle hat eine Wasserfilteranlage und kann daher die richtige und sichere Ernährung der Kinder gewährleisten.

Wenn sie in der Lage sind eigenständig zu essen und vor allem nicht mehr auf teures Milchpulver angewiesen sind, kommen sie zurück in ihre Familien oder zu einem Verwandten, der sich dann um das Kleine kümmern kann. Ist die Familie unbekannt, so zieht es in ein anderes Waisenhaus um.

Zwei Kinder sind mir dabei besonders ans Herz gewachsen: Ashraf war von Geburt an von seiner Mutter mit Alkohol gefüttert worden und wir wissen noch nicht, wie viel Schaden der Alkohol in seiner Entwicklung angerichtet hat. Der kleine Joshua kam mit Klumpfüßen zur Welt. Ihm konnte ich eine Behandlung in einem Hospital ermöglichen, sodass er doch noch irgendwann ein einigermaßen normales Leben führen kann.

Wir verfolgen Joshuas Schicksal auch weiterhin. Das erste Video, auf dem er angefangen hat, zu laufen ist rührend. Joshua kann jetzt richtig laufen und hat sich gut entwickelt, so gut sogar, dass er im Dezember 2023 zurück zu seiner Familie konnte. Ich möchte ihn besuchen, wenn ich das nächste Mal in Tansania bin. Außerdem hat unser Verein die Patenschaft für ihn übernommen.

Ihre Spende kommt zu 100% vor Ort an!

Hundert Prozent der Spendengelder fließen direkt in die Projektarbeit vor Ort. Giving Chances to Tanzanian Children e.V. übernimmt die Gemeinkosten und Verwaltungsausgaben und stellt so sicher, dass Spender und Entwicklungspartner ihre Beiträge zu 100 % nutzen können.

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